Verbesserungen und Tunig

Stichworte:
- Antennentunig DAB+
- Entklappern für die Nerven
- Austausch Frischwassertank

- Kühlschrank Belüftung
- Spiegelkappen


Antennentuning

Es gibt immer was zu tun. Yippie.

 

Und wenn es der letzte Versuch ist einen brauchbaren DAB+-Empfang zu erreichen.

 

Alle bis  installierten DAB+Antennen waren am Ende des Tages unbrauchbar. Nach dem Einbau vor der Garage - also im Stillstand - ist der Empfang ok, je nach Modell lässt dei Qualität über kurz oder lang nach. Bedeutet: die Empfangsleistung sinkt rapide, quasi spontan ohne ersichtlichen Grund. Und da es keinen digitalen "schlechten" Empfang gibt, gibt es dann gar keinen. Welche Gegebenheiten dazu führen bleibt das Geheimnis, war z. B. auf der Hinfahrt an der Ampel noch Empfang vorhanden, ist er auf der Rückfahrt an gleicher Stelle weg. Eben digital, geht - geht nicht.

Ich habe mich noch einmal dazu hinreissen lassen ein "paar" Euro in den Empfang zu stecken und nach einer Außenantenne gesucht. Wenn das auch nix gibt, hat sich DAB+ für mich erledigt. Im iNet gibt´s div.  Anbieter für dergl Kram, die Preise für den gleichen Artikel schwanken wie immer. Genauso gibt es bei uTube die passenden Einabuvorschläge.

 

Ich habe mich für die Platzierung des Spargels an der werkseitig vorgesehenen Stelle in der Fahrzeugfront über der Windschutzscheibe mittig entschieden. Der Einbau hätte auch link oder rechts in der Front geschehen können - auf eine weitere Bohrung wäre es nicht angekommen - die Mittelposition erscheint mir sicherer, falls man mit herabhängenden Ästen, Leinen ect. in Berührung kommen sollte.

So weit der Plan. In der Praxis erweist sich der Einbauort auch von der Innenseite als gut gesichert.  Die in der Fahrerkabine eingebaute Kartenablage verdeckt hier de Zugriff auf die vorhandene Öffnung im Blech. Ist die Antenne erst einmal drin kann später hier auch wunderbar das Kabel Richtung Radio verstekt werden. Das Ding muss also erst einmal raus.
Diverse Schrauben müssen gelöst werden, incl. der hinter der Beleuchtungseinrichtung.

 

Alles muss raus, auch die Schrauben der Sonnenblenden, und auch die Sonnenblenden selbst, sonst hakt es. Dann ist auch die Herausnahme der Ablage kein Problem mehr. Lediglich die mittlere Halterung erweist sich als etwas störrisch. Hier muss eine Auflage (die man so nicht sieht über einen Bügel gehoben/gezogen werden. Ist das Ding ab, sieht man dann auch wie´s wieder rein geht. Ist aber kein Problem.

 

Was man nicht sieht ist die Einbaustelle für die Antenne. Hm... Noch mal gemessen, ca. 17cm  oberhalb der Frontscheibe sollte es sein. Da ist aber nix. Oder besser ausgedrückt, was da ist, ist nicht die Einbaustelle, sondern ein massiver Träger, der - wenn kein Hochdach da wäre - wohl das Blech des Standarddaches unterstüzen würde. Selbst mit langen und dünnen Händen kann ich den Einbauort hinter der Strebe nicht ertasten. Es müsste wohl der komplette Himmel weg und dann die Strebe ausgebaut werden. Das alles für eine pisselige Antenne? Dazu habe ich aber keine Lust und baue das ganze Zeig wieder ein. Jetzt sitzt die Antenne ein paar Zentimeter weiter auf der Seite. 

Die Antennenarten taugen bei mir nix. Eine vernüftige Stabantenne liefert wesentlich bessere Ergebnisse.


Das Kappern an den Nerven

Das Klappern an den Nerven

 

So ein Mobil ist halt mobil. Und das über Stock und Stein und Gullideckel. Und mit der Zeit tauchen dann Geräusche auf. Erst nur leise, verhalten. Doch dang drängeln sie sich immer weiter in den Vordergrund, bis sie schließlich nerven. Das ist wie beim "Wellerman" im Radio, erst summt man noch mit, am Ende kann das Radio froh sein, wenn es den Tag nach dem 6. "Wellerman" im WDR überlebt.

 

Mit der Corona bedingten Verzögerung traf es nun endlich das Klappern der Fliegengittertüre, des Fensters in der Schiebetüre und der Toilettentüre.

Wie an anderer Stelle schon diagnostiziert ist das Fliegengitterschiebeding eine konstruktive Nullnummer. Dies macht eben auch nicht vor der Geräuschbildung halt. Insbesondere ist es die Führung der Zuziehschiene in der oberen Halterung. Hier ist so viel Spiel im Spiel, dass es gar nicht ohne Klappern geht. Die Abhilfe ist dann zum Glück sehr einfach. Mit den Einkleben eines Kunststoffstreifens hört "der Spass" dann auf und der dazwischen gestopfte Topflappen kann wieder in die Schublade.

 

Es was spezieller ist das Klappern der geschlossenen Toi-Tür. Div. Kopfversuche brachten kein zielführendes Ergebnis. Schaumstoff hier, Filz dort, es half nichts. Erst die Betrachtung der Türe von innen brachte die Erkenntnis daß nicht die Türe an sich bei Berührung mit den Wänden klapperte, sondern der Zapfen im Schließmechanismus schlug bei geschlossener Türe durch. Die "Reparatur" ist ein wenig schlicht, kann aber sehr schnell neu geschaffen werden.

 

Bleibt das Scheppern im Fenster der Schiebetüre. Hier ist es das eingebaute Rollo, was für nerviges Getöse sorgt. Zwei Polsterstücke aus Restdämmung schaffe Ruhe. Sieht nicht wirklich toll aus, hilft aber. Wenn mir schöneres Material in die Finger kommt, kann ich die Dinger austauschen.

Hier an der oberen Führung der Fliegen- und Mückenabwehr gibt es viel Spiel und nichts , was dem Einhalt gebietet.

Ein eingeklebter Kunststoffstreifen hält nun die Führung fest auf einer Seite.


Der Frischwassertank

Ja, der beim Einbau so schön passende Tank hat sich in der Praxis als wenig brauchbar herausgestellt. Grund: das Gefälle zwischen Einfüllstutzen und Tankeinlassöffnung war zu gering, eine Befüllung war nur in homöopathischen Dosen möglich. Dies war nicht wirklich gebrauchstauglich.

 

Also dann, frisch ans Werk.

 

Um an den Einbauplatz des Wassertanks zu kommen muss zunächst einmal Bettunterbau dort verschwinden. Das geht - vergleichsweise - schnell und ohne dass etwas zerstört werden muss. Lediglich viel Schraubarbeit.

 

Ist der Alttank dann raus, an der neue angepasst werden. Nein, nicht der Tank, sondern der Aufstellort. Der Neue ist etwas tiefer/breiter (je nach Blickrichtung) dafür nicht mehr so lang. Damit er auf die gleiche Stellfläche passt müssen die Falze des Radkastens verschwinden, damit kann der Tank weiter in  Richtung Aussenwand wandern. Es sind nur ein paar Zentimeter, die sind wichtig.

 

 

Dort, wo die Rostchutzfarbe "leuchtet" waren die Falze im Weg.

 

 

Man kann erkennen, dass der Tank exakt aud alte Auflage passt. Auch die Verzurrbänder kööne wieder benutzt werden. Die jetzt noch offene Seite des Tanks wird gleich von Bettkasten eingefasst und gehalten.
Noch schnell die Kabel der Pumpen und des Wasserstandsmelders sortieren...

 

 

Und schon sieht es aus, als sei nie etwas anderes da gewesen.

Im Tank sieht das übrigens so aus.

Der Test sagt: das Einfüllen geht jetzt flüssig von der Hand und die Restentleerung funzt auch nahezu restlos.Beim nächsten Mal mache ich es direkt so.


Kühlschrank Be/Entlüftung

Die Fa. Kissmann fordert keine extra Belüftung für den Kühli. Das stimmt in sofern, als dass auch bei sommerlichen Temperaturen ohne zusätzliche Luftwege immer ein kühles Bier im Schrank war, wir hatten nie das Gefühl, dass das Gerät mehr oder weniger kurz vor einem Kollaps stand. So weit - sehr gut.
Allerdings musste dann bei nächtlicher Ruhe eine gewisse Unruhe festgestellt werden, der Kühle wollte doch oft seine Kühleinheit in Aktion haben.

Um der Abluft ein wenig zur Hilfe zu kommen habe ich einen alten PC-Lüfter so aufgestellt, dass er entweder Luft hinter den Kühli blasen oder vom Kühli absaugen kann. Natürlich nur grob, aber eine Stauung soll vermieden werden. Das Ganze wird dann über die Drehzahl eingestellt.

 

Wir werden in diesem Jahr feststellen, ob es was hilft.

 

 

 

 

Einfache Anordnung, Schalter im Kleiderschrank. Die Drehzahleinstelleinheit gibt´s für kleines Geld im Kaufhaus mit dem großen "A".


Spiegelkappen

Manchmal muss man sich schon mit der flachen Hand vor den Kopf schlagen um nicht zu verzweifeln.

Klar, der Ducato ist ein Dickschiff. Und auch klar, die Spiegel können - da sinniger weise ja außen angebracht - im Weg sein. Somit bietet das Spiegelgehäuse einen der ersten Treffpunkte an der Karosse.

 

In unserem Fall wollte ich die Aussenschale des Gehäuses nach einem nächtlichen Rendezvous mit einem Baustellenschild erneuern. Also im WWW nach Außenschalen gesucht und ... ~ 30 Anbieter gefunden. Super. 1 x Schale rechts bitte, ab Bauj. 2006.
Preis tutti kompletti < 30,- €.

 

Schale ist da, nun geht´s ans Wechseln.
Spiegel ausbauen, in der Theorie alles klar, vorsichtig aus dem inneren Halter rauszwicken. Knacks, Spiegel im Eimer. Grund: andere Spiegel haben einen Kunststoffträger, diese hier bestehen nur aus "Glas". Ein rohes Ei ist dagegen robust.

 

Gut, irgendwann ist das ganze Ding zerlegt, die alte Kappe ab. Neue Kappe angehalten, versucht in Position zu bringen, geht nicht. Grund: die Schraubbefestigungslöcher sind an ganz anderer Stelle.

 

Ok, Dinger zurück geschickt, neue bestellt mit fünf Schraublöchern, wie inzwischen zu sehen ist.

 

Neue Kappen kommen, Schraublöcher gezählt - ich möchte schreien - Kappe mit 4 Befestungen, obwohl auf dem Foto 5 zu sehen waren. Angefragt was das soll, sorry, wir haben nur diese. GRRRrrr...

 

Kappen wieder zurück.

 

Na gut, dann kaufe ich jetzt eine Kappe bei Peugeot. Kappe? Welche Kappe? Wir haben nur ganz Spiegel. Incl. elekr. Heizung und Einstellung 380,-  ohne Einbau.

Ich schlage lang hin.

 

Auch bei artverwandten Fahrzeugen von Fiat oder Citroen bleibt eine Nachfrage nach Einzelkappen erfolglos.

 

Wo kommen dann die Kappen in den Online-Shops her?

 

Als letzte Variante gibt es da noch die lackierten Abdeckungen bei den WOMO-Zubehör-Händlern.
Nennt sich da "Spiegelschutz" uns kostet als Paar (Stand Juni 2021) rund 80,- Euronen. Auch kein Schnapper, aber kein Vergleich zu den Firmen"angeboten".

 

Vorteil: man braucht - sofern nur das Gehäuse einen Knacks abbekommen hat - nichts zu demontieren. Ggf. abdichten, Schutzkappe drüber - fertig.

 

Meine Schutzpappen waren mit Klebestreifen ausgestattet, die die Kappe halten sollten. Das hat nicht wirklich geklappt, ich habe sie jeweils mit  einer kleinen Schraube oben und unten zusätzlich fixiert.
Aber ACHTUNG: aufpassen, wenn im Spiegelgehäuse die Radioantenne untergebracht ist. Diese liegt zwar nur locker darin und dürfte bei einer kleinen Schraube nicht tangiert werden, aber man muss es ja gesagt haben. Bei der unteren Schraube besteht keine Gefahr. Die Position sollte so gewählt sein, das die Schrauben innen nicht die Einstellmöglichkeiten des Spiegels beeinträchtigen.

 

Als zusätzliches Gadget sieht ein Spiegel in hochglanzschwarz schon chicker aus, muss man mal so sagen.

 

Man sollte dann mal in Ruhe überdenken, ob man diese Spiegelschützer nicht profylaktisch montiert.
Es könnte sich rechnen...

 

 

 

Wer es im Zubehörhandel versuchen möchte:  auf diese Befestigungspunkte kommt es an.